Siemens KI42F Manual do Utilizador Página 2

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W - Willemsbrucke
t< - K oniginne nb rucke
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2 KAMMER, WETTBEWERB ZUM NEUBAU DER K ONIGINNE NB RU C KE IN ROTTERDAM.
Trauer crfiillt. Neben seiner Lebensarbeit liebte er die Musik.
Er war ein hervorragender Meister des Klavierspiels, durch
das er seine Freunde zu erfreuen in der Lage war.
Die Anerlcennung, die er in allen Kreisen der Fachwelt
gefunden hatte, kam in einer Ernennung zum auswartigen
Mitglied der Akademie des Bauwesens in Berlin und zum Mit-
DEIt BAUINGENIEUR
1028 HEFT 1.
glied des Versuchsausschusses des Deutschen Eisenbauverbandes
zum Ausdruck.
In S ch ach en m e ie r ist ein guter Mensch, ein hervor-
ragender Lehrer und ein sehr begabter Konstrukteur dahin-
gegangen. Der schwer zu ersetzende Verlust wird in der tech-
nisch-wissenschaftlichen W eit eine groBe Liicke hinterlassen.
bisher bestehende Briickenanlage iiber diesen Wasserweg ganz
wesentlich zu verbreitern und dem stark gesteigerten StraBen-
yerkehr anzupassen.
Der weitaus groBte Teil der Stadt liegt auf dem
nórdichen Ufer der Maas (Nieuwe Maas), welche die siidlich
1 Verschiedene an dem W ettbewerb betelligte deutsche Firmen
haben dem Yerfasser fiir die Besprechung statische Berechnungen, Er-
l&uterungsbcrichte uhd Konstruktionszeichnungen ihrer Entw iirfe zur
Yerfilgung gestellt, wofilr ihnen hiermit bestens gedankt werden móge.
(s. K des Lageplans) iiber den su dl ich eń Arm, den Konigs-
haven. Ganz in der Nahe dieser StraBenbriicken, kaum io o m
óstlich, wird der Eisenbahnvcrkehr iiber die Maas geleitet. Die
t)berbauten des nórdlichen Maasarmes sind fest, sowohl die
StraBenbriicke (Willemsbriicke) ais auch die Eisenbahnbriicke:
die Briicken iiber den siidlichen Arm , den Kónigshafen, sind
mit Riicksicht auf die durch ihn geleitete Rheinschiffahrt be-
weglich ausgebildet. Die Koniginnenbrucke bestand urspriing-
lich aus zwei festen Teilen und einer Drehbriicke; spater
DER INTERNATIONALE WETTBEWERB
ZUM NEUBAU DER KONIGINNENBRUCKE IN ROTTERDAM1.
Von Professor Dr.-lng. Kammer, Darmstadt.
gelegenen Hafenanlagen von der Stadt abtrennt. Eine Ver-
bindung von I-Iafen und Stadt ist nur an einer Stelle vor-
handen, dort, wo die Maas sich in zwei Arme teilt, die die
Nordinsel umspannen (Abb. i). An dieser einen Stelle drangt
sich der ganz gewaltige Verkelir der H afenstadt zusammen; hier
geht der gesamte Wagen- und FuBgangerverkehr, zu dessen
Bewaltigung in frulieren Jahrzehnten eine Falire ausreichte,
iiber die Willcmsbriicke (s. W des Lageplans), die den nord-
lichen Arm der Maas iiberspannt, und die Koniginnenbriicke
2. D er b is h e rig e Z u sta n d d er K o n ig in n e n b riic ke .
Das starkę Anwachsen des Verkehrs in den letzten Jahr
zehnten stellte die rege Handelsstadt Rotterdam vor die mit
groBen technischen Schwierigkeiten verkniipfte Aufgabe, ein-
mal die fiir den Schiffsverkehr bedeutsame WasserstraBe, den
Kónigshafen, ausgiebig zu erweitern und fiir den Verkehr
groBer Seeschiffe nutzbar zu machen, dann absr auch die
U b ersicht. Nach kurzer Erw&hnung des W cttbewerbsergeb-
nisses werden der bisherige Zustand der Koniginnenbrucke, die Not-
wendigkeit der Ycrbesserung des Verkehrsweges und die Entstehung
des Preisausschreibens geschildert. Einem kurzeń O berblick iiber die
hier in B etracht kommenden Anordnungen beweglicher Briicken
folgen einige Anmerkungen iiber dereń asthetische W ertung. Der
Beurteilung der eingereichten Entwriirfe durch das Preisgericht werden
dann einige kritische Bemerkungen angefiigt, und es folgt abschlieDend
eine eingeheride Besprechung ciniger deutscher Entwiirfe.
T e il I.
i. E in le itu n g .
Im Juni 1924 schrieb die Stadt Rotterdam einen inter-
nationalen W ettbewerb zur Erlangung von vorlaufigen Ent-
wiirfen fiir den Neubau der Koniginnenbrucke aus mit der Be-
stimmung, daB die Entwiirfe bis zum 15. Dezember 1924 ein-
gereicht sein miiBten. Die Beteiligung an diesem W ettbewerb
war rege: 22 Teilnehmer lieferten zum festgesetzten Termin
ihre Entwiirfe ein, teilweise sogar in mehrfachen Lósungen.
Das Preisgericht iibergab am 31. Marz 1925 der Stadt-
verwaltung sein Gutachten und schlug vor, dem Entw urf
,,Op lioop van zegen den einzigen Preis in Hóhe von io 000
Gulden zu erteilen, sowie die folgenden drei Entwiirfe anzu-
kaufen:
1. Kennwort Pentagram in cirkel
2. B rief"
3. Ju liana"
Das Ergebnis dieses W ettbewerbes ist fiir den deutschen
Briickenbau sehr erfreulich; der einzige Preis fiel an eine
deutsche Firma (M.A.N. Gustavsburg), und ein Entwurf der
Gutehoffnungshiitte wurde angekauft.
Abb. 1.
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